Donnerstag, 25. Oktober 2012

Buchempfehlung: "Die Abwracker - Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen"


Ich habe mir kürzlich dieses Buch gekauft und regelrecht verschlungen. Geschrieben hat es Hans-Olaf Henkel, der bei den Linken verhasst ist. Er ist ein bekennender Neoliberaler und hält seit Jahren in den Talkshows dieses Landes die Marktwirtschaft und den Liberalismus hoch.

Was man diesem Buch entnehmen kann: Wie es tatsächlich zur Immobilienkrise, zur Lehman-Pleite und zur Weltwirtschaftskrise kam, und wie eine mögliche Lösung aussehen könnte. Henkel diagnostiziert einen Neosozialismus und diese Diagnose teile ich.

Was ich nicht erwartet hätte: Der von mir so geschätzte Henkel setzt sich für positive Diskriminierung, sprich Schwarzen- und Frauenquote.







Willkommen!

Verehrter Leser,

dies ist meiner allererster Blog. Der Titel ist "Leben, Freiheit, Eigentum". Es sind die Grundrechte, wie sie John Locke postulierte. Es wird ein liberaler Blog werden. In der heutigen Zeit, in der sozialistische Ideen in den staatlichen Medien und in den konservativen Parteien sich festsetzen, sehe ich mich gezwungen, dagegen anzuschreiben. Wer die Kommentarfunktionen auf den Webseiten der Tageszeitungen und von Spiegel.de kennt und nutzt, der weiß auch, dass die linken Irrtümer eine ungeheure positive Resonanz finden. Dafür, dass Linke einem Historizismus aufsitzen, kennen sie doch die Geschichte ziemlich schlecht und es werden bewusst unangenehme Fakten ausgeblendet. So findet man in einschlägigen linken Publikationen und im deutschen Staatsfernsehen niemals einen Hinweis auf die Verantwortung des amerikanischen Staates für die vielen faulen Immobilienkredite. Die Immobilienblase war tatsächlich vom Staat verursacht worden. Man sollte die Banken nicht von der Mitschuld freisprechen, denn immerhin haben sie die giftigen Papiere zusammen mit durchschnittlichen Papieren zusammengeschnürt und verhökert. Zu so einem Handel gehören immer zwei: Es gab auch Institute, die das kauften, vor allem deutsche Landesbanken, schauten nicht richtig hin, was da verkauft wurde. Die Linken aber negieren gänzlich die Verantwortung des Staates und fordern mehr Regulierung. Man traut den Deppen in den Landesbanken zu, dass sie Privatbanken kontrollieren und notfalls auf die Finger hauen. Man macht den Bock zum Gärtner.

Dieser Blog enthält aber auch Hinweise zu Investments, denn ein Schwerpunkt des Blogs ist auch das Eigentum. Als Liberaler rate ich von allen Geschäften mit dem Staate ab, denn diese Geschäfte korrumpieren, halten den "kleinen Mann" in Abhängigkeit und sorgen für allgemeine Armut. Als Optimist schwebt mir immer noch eine freie Gesellschaft von Eigentümern vor. Mir ist der Dividendenempfänger lieber als der Riesterrentenempfänger.

Aus meiner liberalen Grundüberzeugung heraus betreibe ich seit drei Jahren selbst das Aktiensparen. Jeden, den ich davon überzeugen kann und vom Riestern abhalte, betrachte ich als Gewinn.