Montag, 28. September 2015

Hamed Abdel-Samad: "Mohamed"

Als Achse-Leser und Broder-Fan kennt man seit mindestens fünf Jahren Hamed Abdel-Samad. Unvergessen ist seine Deutschland-Safari mit Henryk M. Broder. Abdel-Samad schreibt auch Bücher. Sein neuestes Buch heißt "Mohamed" und beschäftigt sich kritisch mit dem Propheten des Islam und die dazugehörige Heiligenverehrung.

Ich gebe zu: Ich habe das Buch noch nicht gelesen. Ich habe aber ein sehr ausführliches Interview gehört. Ich kann es wärmstens empfehlen. Heute las ich eine Kritik von Daniel Bax bei SPON. Daniel Bax schreibt sonst bei der "taz" und sein Lieblingsthemen sind Migration und Minderheiten. Wer aus dem linken Umfeld kommt, scheint das jeden Migranten durch die rosarote Brille zu sehen. Probleme werde negiert. Bei fundierter Kritik, wie Abdel-Samad sie liefert, wird überhaupt nicht auf Argumente eingangen, stattdessen wird unterstellt und entstellt. Wie bereits geschrieben, habe ich das Buch noch nicht gelesen, aber angesichts dessen, dass ich Abdel-Samad als gebildeten und sachlichen Mann aus den Medien kenne und angesichts des ausführlichen Radiointerviews zu genau diesem Buch, empfinde ich die Bax' Pamphlet als Affront.

Er schreibt: So stempelt er nebenbei 1,5 Milliarden Muslime zu potenziellen Gewalttätern und erklärt Terrorgruppen wie die IS-Milizen und Boko Haram zur logischen, ja zwingenden Folge der Lehre Mohammeds. Das ist in etwa so, als würde man den Ku Klux Klan mit seinen brennenden Kreuzen zur einzigen richtigen Lesart des Christentums erklären.

Und genau das Abdel-Samad nie gemacht. Wer eine kritische Sichtweise auf Mohammed mit einem Generalverdacht für alle Muslime gleichsetzt, übt doch selber einen Generalverdacht aus: "Jeder Kritiker des Islams oder Mohammeds übt Generalverdacht."

Abdel-Samad sagt selber, dass unglaublich viel positive Resonanz aus dem arabischen Raum bekommt, was seine Kritik am Islam bzw. am Mohammedbild angeht. Das kann ich mir vorstellen, denn warum soll jeder arabische Muslim mit Inbrunst seine Glauben gegen jede Kritik verteidigen?  Abdel-Samad erreicht für Muslime mehr als Bax. Kritik und Diskussionsbereitschaft signalisiert doch in diesem Falle, dass man Muslime ernst nimmt. Das ist höchst respektvoll. Bax aber verbittet sich solche Kritik. Warum? Hält er Muslime vielleicht nicht für Menschen, die auch einen Verstand haben und argumentieren können?  Also nicht für vollständige Menschen, die mit Kritik nicht umgehen können?

Es sind Kinder dieser Religion, die Terrororganisationen gründen, ihnen beitreten oder anders unterstützen. Es sind islamische Gesellschaften, die den Hass auf Juden am Köcheln halten. Der Islam hat damit ein Gewaltproblem. Mir soll Bax die christliche Al-Kaida oder das christliche Boko Haram zeigen. Die wird er nicht finden. Dass es in allen Religionen Irre gibt, heißt doch nicht, dass alle Religionen gleich gut oder gleich schlecht wären. Den Unterschied zwischen vereinzelten Kriminellen und organisierter Kriminalität sollte er doch kennen.

Bax ist die salonlinke Ergänzung zum arabischen Mufti, der nach Belieben, eine Fatwa erlässt, wenn keine Diskussion erwünscht ist. Der Mufti verbittet sich jede Kritik und Bax verbittet sich jede Kritik.

Und dann ist da noch der Pegida- und AfD-Vorwurf. Ich finde das infam. Sicherlich ist die dort geäußerte Islamkritk keineswegs intellektuell überzeugend. Aber was hat Abdel-Samad damit zu tun? Einen kompetenteren Gesprächspartner zu diesem Thema gibt es nicht. Und sicherlich täte es so manchen Pegida-Anhänger gut, sich mit dem Buch auseinander zu sein, damit seine Islamkritik Substanz bekommt und nicht nur auf einem unbeholfenen Ressentiment beruht.

Also ich werde mir das Buch in jedem Falle kaufen und lesen. Sollte ich mit meiner Kritik an Bax falsch liegen, werde ich mich korrigieren. Aber ich vermute, dass ich danach genauso den Kopf über Bax schütteln würde.

Bezeichnend ist, dass Diskussion bei SPON nicht erwünscht ist. Ich kann verstehen, da viele Pegida-Anhänger mit Verbalinjurien um sich schmeißen würden. Aber man verpasst leider auch viel berechtigte und seriöse Kritik an Bax.

Anmerkung dazu: Wie es scheint, ist Daniel Bax kein Unbekannter.

Dienstag, 22. September 2015

Flüchtlinge aus dem Nahen Osten - Warum ich mir Sorgen mache.

Das Hauptthema in den letzten Wochen waren die Flüchtlinge aus Syrien. Sicherlich muss man diesen Menschen helfne, jedoch schmerzt es mich, wenn ich bedenke, was diese Menschen mitbringen. Es geht mitnichten um die ökonomische Situation, dass uns diese Menschen viel Geld kosten werden. Größere Sorgen mache ich mir über die Kultur der Gewalt, die wir aus dem Nahen Osten importieren.

Und ich verstehe unsere tonangebende Linke nicht. Ein deutscher Mann wird wegen Kleinigkeiten als Sexist an den Pranger gestellt. Ein arabischer Mann schlägt seine Frau, betreibt vielleicht sogar Polygamie, ist Macho mit frauenfeindlichen Ansichten. Die Töchter führen kein angenehmes Leben und die Söhne werden Ebenbildern ihres Vaters erzogen. Solche arabischen Männer fallen bei Linken wohl unter Artenschutz.

Die allgemeine Verrohung erkennt man schon daran, dass ein Wort wie "Hurensohn" wieder populär geworden ist. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich diese schlimme Verbalinjurie als Jugendlicher in den 90ern jemals gehört oder genutzt hätte. Man kannte das Wort, aber man benutzte es nicht. Man beschimpfte sich auch, aber man respektierte die Mutter des anderen. Diese komische Vorstellung von "Ehre", die nur davon abhängig, ob die Frau bei der Hochzeit noch Jungfrau ist, machte dieses Wort wieder populär.

Und dann ist da noch die Sache mit den Juden. Antisemitische Einstellungen gibt es in Deutschland leider nach wie vor. Die autochtone Bevölkerung hat welche, aber unsere arabische und türkische Minderheit dürfte noch ein größeres Antisemitismusproblem haben. Schon was das weinende Palästinenser-Mädchen über Israel und Juden gesagt hat, sollte doch zu denken geben. Aber dann plötzlich war das Mädchen aus den Medien verschwunden.

In den Medien ist die Linke tonangebend. Probleme von Migranten wurden jahrelang  unter den Teppich gekehrt und auch heute traut man sich kaum, die Probleme zu benennen. Diese syrischen Flüchtlinge bringen ihren Antisemitismus mit. Er kommt unverhohlen zum Ausdruck. Wir konnte es im letzten Sommer bei anderen Arabern in Deutschland beobachten: "Jude, Jude, feiges Schwein. Komm heraus und kämpf allein." - Das hat ein tausendköpfiger Mob skandiert, der sich mit ein paar Juden anlegen wollte. Wer ist da feige?

Meine Meinung zu Pegida, AfD und Leute, die von der "Lügenpresse" reden oder singen, ist bekannt. Aber eines muss ich auch konstatieren: Die Medien verschweigen uns Dinge. Andere Dinge, als uns Hallervorden weiß machen will. An "Israelkritik" gibt es bestimmt nicht zu wenig in den deutschen Medien. Die Probleme, die uns bestimmte Migrantengruppen machen, werden verschwiegen. Ich rede nicht von Moslems, denn auch Iraner sind Moslems und die sind sehr gut integriert. Ich rede von Türken und Arabern.

Sollte der Krieg in Syrien vorbei sein, sollte man die Menschen rücküberführen. Sie stellen nicht nur eine enorme finanzielle Belastung für uns dar, weil sie schwere Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt haben dürften; die Analphabetenquote ist zweistellig. Und ich möchte nicht dauerhaft und unnötig Antisemiten über Hartz IV finanzieren, die über ihre Satellitenschüsseln arabische Hassprogramme empfangen und dieses den eigenen Kindern aussetzen.

Vielleicht sollte man jedem Asylsuchenden den Israeltest machen. Man zeige ihm israelische/jüdische Symbole, z. B. die israelische Flagge, dem Davidstern oder eine Menora, und man schaue, wie er reagiert. Reagiert er mit antisemitischer Gewalt, dann hat er verloren und muss wieder nach Hause zu Onkel Assad.