Sonntag, 5. März 2017

Genderpolitik: Was sie wirklich bedeutet.

Dachte ich bei Genderpolitik immer an Unisextoiletten, an das taz-I und andere orthographische Obzönitäten und sprachliche Zumutungen, musste ich lachen, als ich heute folgendes in der Wikipedia lesen bekam:

"Die paschtunische Burka wurde in der internationalen Wahrnehmung zum Symbol der Genderpolitik der Taliban."
 
"Nachdem der Aufstieg der Taliban bislang außerhalb der Region kaum Beachtung gefunden hatte, wurde nach der Übernahme Kabuls deren Genderpolitik und die Ermordung Nadschibullāhs international scharf verurteilt. Anders als bei der Eroberung Herats und anderer Städte fand der Fall Kabuls durch die Präsenz internationaler Medien in der Stadt vor den Augen einer entsetzten Weltöffentlichkeit statt."

"Unter den islamischen Staaten übte der Iran die schärfste Kritik an der Genderpolitik der Taliban, während sich die meisten übrigen Länder nicht äußerten."


Soll das ein Teil von "Genderpolitik" sein? Oder "Geschlechterpolitik"? Gibt's sowas überhaupt? Früher bezeichnete man das ganz ungeschminkt als Unterdrückung der Frauen.

1 Kommentar:

  1. Das Problem der linken Gesellschaftsumformer ist wie immer die Realität. Würde man von "Frauenpolitik der Taliban" sprechen wäre das zwar faktisch korrekt, aber man würde die Existenz von Frauen anerkennen. Der Kulturmarxismus als Apologet der totalen Gleichheit von allem und alles hat aber bestimmt, dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt sei. Deshalb muss von "Genderpolitik" die Rede sein, da Mann und Frau nach diesem Weltbild nicht mehr existieren.

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